Solarenergie überzeugt

Die Solarthermie nutzt die Energie, die täglich von der Sonne auf die Erde einstrahlt, für die Erwärmung von Wasser, flüssigen Medien oder Luft.

Die eingesparte Menge konventioneller Brennstoffe wie Heizöl, Erdgas oder Kohle hängt neben Auslegung und Betriebsverhalten vor allem von der Lebensdauer eines Systems ab. Eine Betriebszeit ohne größere Störungen über einen Zeitraum von ca. 20 Jahren ist bei heutigen Anlagen Stand der Technik.

Unsere Kollektoren

  • sind schon etwas Besonderes: Wir stellen sie selbst her. Dadurch können wir Ihnen individuelle und preisgünstige Solaranlagen anbieten.
  • Durch das kleine Rastermaß von 1 x 1m lässt sich jede Dachfläche optimal ausnutzen. Auch schräge oder dreieckige Kollektorflächen sind möglich.
  • Die Kollektoren sind mit hochwertigen Absorbern ausgestattet und TÜV-geprüft.

Anlagentypen

Solaranlage für Warmwasser

solar-nur-wwDie „klassische Solaranlage“ erwärmt nur das Brauchwasser (Trinkwasser). Vom Solarspeicher aus werden die Warmwasserleitungen bedient. Scheint die Sonne mal nicht genügend – oder im Winter – erwärmt die Heizung das Wasser. 60 % der Kosten für die Warmwasserbereitung können eingespart werden.

Solaranlage für Warmwasser und Heizung

solar-ww-hzHier ist wesentlich mehr Technik im Spiel. Es gibt drei verschiedene Wasserkreisläufe:

  • Frischwasser wird vom Pufferspeicher über einen Plattenwärmetauscher erwärmt und an die Zapfstellen weitergeleitet
  • Heizungswasser zirkuliert zwischen Pufferspeicher und den Heizkreisen
  • Wasser-Frostschutz-Gemisch bringt die Wärme von den Sonnenkollektoren zum Pufferspeicher

Vorrangig erwärmt also die Solaranlage den Pufferspeicher, bei Bedarf springt der Heizkessel ein. Die Wärmeübergabe mittels Plattenwärmetauschern verhindert Verkeimung des Trinkwassers, weil es immer erst beim Zapfen frisch erwärmt wird! Die Anlage hilft ca. ein Drittel der Heizkosten einzusparen!

Funktionsbeschreibung

1. Sonnenkollektoren

Sie benötigen 1,5 m² Kollektorfläche pro Person für die Warmwasserbereitung oder 1 m² Kollektorfläche pro 10 m² Wohnfläche für die heizungsunterstützende Anlage.

2. Solar-Pumpengruppe und elektronische Regelung

Sie regeln die Übertragung der erhitzten Flüssigkeiten, stoppen bei Überhitzung oder in der Nacht.

3. Solarspeicher (nur bei Solaranlage für Warmwasser)

Er enthält pro Person 100 l Wasser. Mit dieser großen Menge können im Sommer ein bis zwei Regentage überbrückt werden, ohne dass die Heizung für die Warmwasserbereitung zugeschaltet werden muss.

4. Solar-Pufferspeicher (nur bei Solaranlage für Warmwasser und Heizung)

Er enthält nur Heizungswasser. Die Wärmeübertragung erfolgt hygienisch einwandfrei über externe Plattenwärmetauscher. Die große Speichermasse (ab 600 l aufwärts) führt auch zu einer effektiveren Nutzung der Heizung: Die Heizung schaltet nicht ständig ein und aus (je nach Wärmeanforderung), sondern heizt auf einmal eine größere Wassermenge auf, die nach und nach übertragen wird.

5. Verbraucher

Tipp: Das Warmwasser kann direkt an die Spülmaschine und Waschmaschine angeschlossen werden (elektrischer Strom wird eingespart).

6. Heizkreise

Sie werden entweder von der Heizung (Schema 1) oder aber vom Pufferspeicher aus (Schema 2) bedient.

7. Heizkessel

Jeder beliebige Heizkessel kann mit einer Solaranlage verbunden werden. Das geht nachträglich genauso gut wie beim Neubau.

Montagemöglichkeiten

Indachmontage

Referenz-ST-Indach-2Vielleicht die schönste Art, Sonnenkollektoren zu montieren: Sie werden in die Dachfläche eingebettet, Dachziegel können eingespart werden. Die Kollektoren werden direkt auf den Dachlatten befestigt und mit einem Eindeckrahmen versehen.

Aufdachmontage

Referenz-ST-AufdachDer bewährte Standard. Die Kollektoren werden mit Dachhaken an den Sparren befestigt und sitzen über den Dachziegeln. Die Solarleitungen werden über Lüfterziegel ins Dach geführt. Eine farbige Umrahmung der Kollektoren gibt zusätzlichen Pepp.

Flachdach- oder Fassadenmontage

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Kollektoren werden auf einem Gestell schräg aufgestellt und sicher verankert, wenn das Dach nicht genügend Neigung hat, die Anlage auf dem Flachdach oder an der Fassade angebracht werden soll.